Einstein Year 2005
International Students' Congress on Science in School
5-9 September 2005

Das Humboldt-Gymnasium richtet zum zweiten Mal einen internationalen Wissenschafts-Kongress der Schulen aus.

Schüler-Forscherteams aus dem Ausland sind eingeladen, in englischer Sprache die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zu präsentieren und zu diskutieren. Die gastgebende Humboldtschule ist selbst mit mehreren Beiträgen vertreten, präsentiert im offiziellen Wettbewerb des Kongresses aber nur einen Teil ihrer Aktivitäten, damit vor allem die Gäste aus dem Ausland voll zum Zuge kommen können.

Die internationale Teilnehmerliste reicht von Madrid bis Budapest, von Kopenhagen bis Rom, von Warschau bis Peking. Insgesamt 20 Forscherteams aus Sekundarschulen, begleitet von ihren Lehrern, werden sich dem Wettbewerb stellen, der den wissenschaftlichen Kern des Kongresses bildet. Die besten Forschungsarbeiten und Vorträge der Schülerinnen und Schüler aus Spanien, Italien, Dänemark, Ungarn, der Slowakei, Kasachstan und China sowie ihrer deutschen Partner aus Eisenach und Berlin werden prämiert.

Die angekündigten rund 30 Forschungsarbeiten befassen sich unter anderem mit der Verwendung von Scannern zu photometrischen oder mikroskopischen Zwecken, mit der Erfassung der Luftqualität mittels Bioindikatoren, mit der Optimierung von Flügelprofilen und mit ökologischen Untersuchungen des Bodens und des Wassers in ausgewählten Regionen.

Die Humboldtschule sorgt auch für ein Rahmenprogramm mit Highlights zur Stadterkundung, der Besichtigung von Betrieben und Forschungseinrichtungen, Musiktheater, Festbankett, Vorträgen namhafter Wissenschaftler und nicht zuletzt, aber dosiert für Freizeit. Für ausgiebiges Shoppen und Disco-Besuche bleibt den jungen Forschern angesichts des vollen Tagungsprogramms nur begrenzt Zeit.

25 Lehrerinnen und Lehrer des Humboldt-Gymnasiums sind mit der Vorbereitung und Ausrichtung des Kongresses, mit der Betreuung der Gäste, mit Technik, Dokumentation, Musik und Catering befasst. Die Schülerinnen und Schüler der Schule sind als Teilnehmer, Reporter, kritisches Publikum, private Gastgeber, Stadtführer und Dolmetscher aktiv. Wir sind überzeugt, dass auch unsere Schülerinnen und Schüler von der gemeinsamen Anstrengung profitieren:

  • Sie erfahren die Bedeutung des Englischen als Arbeitssprache im Wissenschaftsmilieu, als "lingua franca scientiarum";
  • Sie begegnen ebenso engagierten und auf Forschung neugierigen Schülerinnen und Schülern anderer Länder;
  • Sie erfahren das Gelingen der ersten eigenen wissenschaftlichen Bemühungen, sie bewähren sich im öffentlichen Auftreten, so dass Selbstbewusstsein, Mut und Ansporn für weiteres Forschen daraus erwachsen können. Was im Rahmen der Schule hier investiert wird, soll sich an der Universität und im Beruf auszahlen.
  • Die internationale Begegnung soll auch, wenn man so will, einen politischen Effekt haben, indem der Kongress nicht dem Leitbild des bloßen Fachspezialisten folgt, sondern den Sinn für Solidarität und gemeinsame Verantwortung aller Forscher belebt.
  • Es fügt sich glücklich, dass die Schule im Jahr 2005 das große Vorbild der Brüder Humboldt mit dem Wissenschaftsethos von Albert Einstein verbinden kann.

    Das Projekt wird betreut von Joachim Kranz und Martin Reimann

     

    Unser Informationssystem wird realisiert mit open-Source-Software: LINUX, MySQL, PHP
    Dr. Bernd Kokavecz, Renate Schulte
     
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